Bundestagsabgeordneter
für den Mühlenkreis Minden-Lübbecke
Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen
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"Brauchen Fass mit dickerem Boden": Phoenix Tagesgespräch
Steffen Kampeter hat im PHOENIX-Interview betont, dass es bei den Finanzplänen der Troika für Griechenland nicht nur um Einsparungen, sondern auch um Wachstumsförderung gehe. Hierfür müssten aber in Griechenland „über Parteigrenzen hinaus die Voraussetzungen auch in der nächsten Legislatur erfüllt sein“. Wenn man in Griechenland jetzt nur an die nächsten Wahlen denke, sei dies schädlich für den Prozess der finanziellen Konsolidierung. „Die Hilfen müssen in ein Fass mit dickerem und dicker werdenden Boden fließen.“

Wir brauchen parlamentarische Beschlüsse, nicht politische Absichtserklärungen: ZDF
"Wir fordern Substanz, parlamentarisch abgesichert und überprüft durch die Troika", sagt Steffen Kampeter, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen im ZDF-Morgenmagazin. Es ist die gemeinsame Auffassung in Europa, dass ein Hilfsprogramm für Griechenland nicht auf politischen Ankündigungen basieren könne. Benötigt werde eine parlamentarische Beschlussfassung, zu der sich alle Parteien, die die Regierung in Athen tragen, auch über den Tag hinaus verpflichten. Das gebiete auch die Fairness gegenüber den europäischen Steuerzahlern, die das Risiko tragen.


Deutscher Bundestag: 158. Sitzung - Aktuelle Stunde zum EU-Fiskalpakt
"Europa war und ist eine Riesenchance für Deutschland. Wir gelten ", stellte Steffen Kampeter klar.  In der Aktuellen Stunde des Deutschen Bundestages verdeutlichte der Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen europapolitischen Kurs der Bundesregierung. Als Gewinnernation des europäischen Einigungsprozesses stehe Deutschland in der Verantwortung - auch voranzugehen und die europäische Erfolgsgeschichte weiterzuführen. Ein Meilenstein auf diesem Weg ist der Fiskalpakt. Durch dieses Abkommen werden ausgeglichene Haushalte in Europa zur Pflicht. Wachstum durch Schulden, das ist altes Denken; das trägt nicht im 21. Jahrhundert. Wer dies fordere, hat die letzten 20, 30 Jahre der europapolitischen und der ökonomischen Entwicklung schlichtweg verschlafen. "Mit mehr Verschuldung erzeugt man weniger Vertrauen, und durch weniger Vertrauen erzeugt man lediglich mehr Probleme. Auch das ist das Credo dieses Fiskalpakts, der von ganz Europa mitgetragen wird."


AKTUELLE AUDIO-BEITRÄGE
"Reformmaßnahmen sind bitter, aber ein notwendiger Schritt": Deutschlandfunk
Dass Solidarität zu einem verbindlichen Handeln von Griechenland führen sollte, hält Steffen Kampeter nicht nur für angemessen, sondern gegenüber denjenigen, die zum gegenwärtigen Zeitpunkt die finanzielle Verantwortung tragen auch für selbstverständlich und geboten. Im Interview des Deutschlandfunk erklärt der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen weiter: Griechenland dürfe nicht nur Reformen ankündigen, sondern müsse diese auch in konkrete Gesetzgebungsverfahren umsetzen."Die Bundesregierung begleitet die Gespräche, die die Troika derzeit in und für Athen führt. Und die Unzufriedenheit der Troika - so verspüren wir das hier in Berlin - hängt im Wesentlichen damit zusammen, dass die griechische Politik sich derzeit noch uneins ist, ob sie den Ankündigungen auch Taten folgen lassen will." Der Ball liege jetzt im Spielfeld der griechischen Parteien und es liege an den Griechen selbst zu entscheiden, wie die Entwicklung weitergehe. Dazu das ausführliche Interview im Wortlaut.


Das bedeutet mehr Stabilität im deutschen Bankensektor: Deutschlandradio


Signal der Stabilität - Kompromisslösung in den USA: Deutschlandradio


AKTUELLE FOTOREIHEN
Vorlesen weckt das Interesse am Lesen und Lernen: Kampeter zum 8. bundesweiten Vorlesetag

Veranstaltungsreihe "BMF im Dialog" - Ministerium und Wissenschaft zu finanzpolitischen Fragen

Energisch vernetzt: zur Energieversorgung der Zukunft - mit EU-Kommissar Oettinger