Bundestagsabgeordneter
für den Mühlenkreis Minden-Lübbecke
Parlamentarischer Staatssekretär a.D.
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ENERGIE-WOCHE MÜHLENKREIS

ENERGIE-WOCHE MÜHLENKREIS
 
Die Energiewende ist eine gesellschaftlich-kulturelle Herausforderung, betont Bundesumweltminister Röttgen in Minden - Veranstaltungshöhepunkt der ersten Energie-Woche im Mühlenkreis von Kampeter

Minden: Das Energie-Forum war der passende Abschluss seiner erfolgreichen Energie-Woche im Mühlenkreis: Steffen Kampeter hatte hierfür Bundesminister Norbert Röttgen nach Minden geladen, um in seiner Heimat über Leitlinien einer Energieversorgung für Deutschland im 21. Jahrhundert - zuverlässig, bezahlbar, nachhaltig und zukunftsweisend zu informieren. Es sollte weit mehr als ein aktueller Sachstands- und Lagebericht  aus dem Umweltministerium werden. Kampeters einleitende Worte vor gut 150 Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Verbänden und dem Verweis, dass "die Energiewende  eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe wird, bei der Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit unter Maßgabe der Nachhaltigkeit zusammengeführt werden müssen", griff Röttgen in den Räumen der Firma WAGO beherzt auf und konkretisierte:

Die Energiewende, so der Bundesminister, umfasse mehr als die klare Entscheidung zur Beendigung der Nutzung der Kernenergie. "Der gesellschaftliche Konsens hierüber ist da."

Biogas in der künftigen Energieversorgung - Chancen stehen Vorbehalten gegenüber: Kampeters vor-Ort-Besuch

Stemwede: Biomasse liefert neben der Windenergie die wichtigsten Beiträge zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien – der aktuelle Erfahrungsbericht zum EEG ist sehr eindeutig in der Bewertung. „Dennoch weiß ich“, erklärte Steffen Kampeter, Bundestagsabgeordneter für Minden-Lübbecke, dazu, „dass Bau und Betrieb von Biogasanlagen auch kritisch begleitet werden – auch in meiner Heimat und hier in Stemwede“. Während seiner Energie-Woche im Mühlenkreis besuchte Kampeter daher den Hof Rabe. Die Biogas-Anlage hier sei die erste in der Gemeinde und ihr Betreiber und Landwirt, Friedrich-Wilhelm Rabe in Niedermehnen, galt und gilt in verschiedener Hinsicht als Pionier in der Region. Denn seit der Inbetriebnahme 2004 versuchte er, die Anlage kontinuierlich auf ihre Effizienz und Verträglichkeit hin zu verbessern.

„Gute Energie ist vor allem auch die, die man einspart“: Kampeter begrüßt neue Beratungsangebote der Verbraucherzentrale Minden zur 'effizienten Nutzung und mithin Kosteneinsparungen im Alltag'

Minden: „Eine verantwortliche energiepolitische Wende setzt Energieeffizienz voraus“, betont Steffen Kampeter. Was bedeute: „Dass wir für ein Höchstmaß an sparsamen und effizienten Verbrauch von Energie zur Ressourcenschonung und zum Klimaschutz in Deutschland sorgen müssen.“ Der Bundestagsabgeordnete für den Mühlenkreis ist überzeugt: Es müssen von der Erzeugung bis zum Verbrauch der Energie alle Möglichkeiten der Effizienzsteigerung genutzt werden. „Denn die beste Energie ist die, die man einspart – die müssen wir gar nicht erst produzieren“, erklärte Kampeter. Die VZ Minden nun, sei in Sachen Energie- und Umweltberatung eine der ersten Anlaufstellen in unserer Region. Kampeter weiter: „Leistung und Unterstützung – angefangen von Sparmaßnahmen im privaten Stromverbrauch, aber auch bauliche Maßnahmen zur energetischen Sanierung oder aber Wechsel bei Strom- beziehungsweise Gasanbietern – stimmen.“

Ungenutzte Energiequellen gekonnt erschließen: Technologien wie Wärmepumpe und Abgaswärmetauscher zeichnen sich durch hohe Effizienz und Effektivität aus - ihnen galt das Interesse bei den Simeosbetrieben und WEZ-Markt in Minden

Minden: Umweltwärme ist die Wärme, die in der Umgebung beständig vorhanden ist – sie ist nach menschlichen Maßstäben eine nahezu unerschöpfliche Energiequelle: Grund und Anlass für Steffen Kampeter, Bundestagsabgeordneter für Minden-Lübbecke, dem Einsatz und Entwicklungsstand der Wärmepumpen- und Abgaswärmetauscher-Technik einen großen Programmpunkt in seiner ersten Energie-Woche im Mühlenkreis zu widmen. Mit fachlich kompetenter Begleitung von der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Ursula Heinen-Esser, informierte sich Kampeter im WEZ-Verbrauchermarkt und Simeonsbetriebe in Minden über die verschiedenen Technologiesysteme der  Wärmeenergienutzung.

„Im Wärmeenergiemarkt liegt enormes Potential“, unterstrich Kampeter, „und angesichts der nur begrenzten Verfügbarkeit fossiler Energieressourcen sowie aus Gründen des Umwelt- und Klimaschutzes ist der Ausbau dieser erneuerbaren Energien ganz im Interesse einer zukunftsfähigen, nachhaltigen Energieversorgung“. Die praktische Begründung dessen lieferte vorab Jörg Berning.

Regionale Partner in der Energiewende: Lübbecke vorbildhaft für kommunales Engagement und Einsatz alternativer Energien

Lübbecke: „Eine Neuausrichtung der Energieversorgung gelingt mit Kommunen als regionale Partner und Impulsgeber.“ Worauf der Bundestagsabgeordnete für den Mühlenkreis Steffen Kampeter so hinweist, ist beispielhaft in Lübbecke und bei den Stadtwerke Lübbecke erfahrbar. Seine erste Energie-Woche im Mühlenkreis bot Kampeter nun Gelegenheit, sich eingehend über das kommunale Engagement und den Einsatz von regenerativen und alternativen Energien zu informieren. Wesentlich war Kampeter zu erfahren, welche Maßnahmen zu dauerhaft wirksamen Energieeinsparungen und zur Reduzierung steigender Energiekosten sich als geeignet erweisen. 

Vor diesem Hintergrund steht auch der Beschluss der Stadt Lübbecke, das einstige Blockheizkraftwerk (BHKW) durch eine neue, effizientere Anlage zu ersetzen. Mit ihrer Inbetriebnahme – im August 2010 - können nun 25 Prozent mehr Strom erzeugt werden, was eine Steigerung um rund 410.000 Kilowattstunden (kWh) auf 1,9 Millionen kWh pro Jahr ausmacht.

Kraftwerke zur verlässlichen Stromversorgung: Kampeter informiert sich über Effizienz- und Klimaschutzoptimierung der Kohleverstromung im Kraftwerk Heyden


Heyden:
„Kohle und Gas sind auch künftig unverzichtbar zur Stromerzeugung und Grundlastversorgung in Deutschland“, ist Steffen Kampeter sicher, „Deshalb wird die Modernisierung des Kraftwerksparks auch ein wesentlicher Aspekt unserer Energiepolitik sein“.
Vor diesem Hintergrund wählte der Bundestagsabgeordnete für Minden-Lübbecke bewusst das E.ON Kraftwerk Heyden als programmatischen Ausgangspunkt seiner Energie-Woche.  Begleitet wurde Kampeter von Dirk Jost, Geschäftsführer der E.ON Kraftwerke GmbH, Kraftwerksleiter Jörn Neumann sowie dem Betriebsratsvorsitzenden Eberhard Schomburg und Bürgermeister Dieter Blume.

Heyden ist als Kraftwerks-Standort mit langer Tradition und als eines der ersten Nachkriegskraftwerke, die ans Netz gingen, bekannt. Mit einer Nettoleistung von 875 Megawatt hat es heute die höchste mit Kohle befeuerte Blockleistung in Europa und versorgt derzeit über eine Million Haushalte mit Strom. Darüber hinaus aber gilt das Steinkohlekraftwerk auch deutschlandweit als vorbildhaft im Einsatz von umweltentlastenden Technologien – etwa bei der Reinigung des Schadstoffausstoßes – und in punkto Wirkungsgrad und Leistung, was Kraftwerksleiter Neumann erläuterte. Ausführlich schildern ließ sich Kampeter von ihm hierbei die verschiedenen Innovations- und Optimierungsmaßnahmen, durch die in Heyden heute aus einem Kilogramm Steinkohle doppelt so viel Strom erzeugt werden könne als beispielsweise noch vor 50 Jahren.

Windkraft für Einfamilienhäuser: Kampeter bei Elektrotechnik Hilker - bedarfsgerechte Solar- und Windkraftanlagen im Fokus


Rahden
: Wesentlich für eine beschleunigte Energiewende ist der zügige Ausbau von erneuerbaren Energien. „Strompreise bleiben dann bezahlbar, wenn dies kosteneffizient und bedarfsgerecht erfolgt – auch für die private Anwendung“, so Steffen Kampeter.
Ein Unternehmen, das auf diesem Gebiet beispielhaft in seiner Heimat vorangeht, ist die Elektrotechnik Hilker GmbH. Diese besuchte der Bundestagsabgeordnete für Minden-Lübbecke im Rahmen seiner Energie-Woche im Mühlenkreis: „Aus einem Nischenmarkt muss ein Volumenmarkt werden. Das geht nur mit Spezialisten vor Ort in Anlagenbau, Beratung und Planung – wie bei uns die Firma Hilker.“ 

Der Elektrobetrieb in Rahden, bestehend aus einem 25-köpfigen Team, hat sich auf alternative Energieversorgung im Bereich der Erneuerbaren Energien konzentriert und gilt in der Region als erfahrener und kompetenter Spezialist in Sachen Photovoltaik-Technologie. Besonderes Augenmerk der Hilker GmbH liegt hierbei auf dem Einsatz von innovativen und qualitativ hochwertigen Bausteinen, betonte Geschäftsführer André Hilker.